Presseinformation des DSV: Zwei Top-Ten-Ergebnisse bei der 470er-Mixed Europameisterschaft

Simon Diesch/Anna Markfort (Württembergischer Yacht-Club/Verein Seglerhaus am Wannsee) und Theresa Löffler/Christopher Hoerr (Deutscher Touring Yacht-Club/Segel-Club Breitbrunn-Chiemsee) sind bei der 470er-Mixed-EM nur knapp an den Medaillen vorbei auf die Plätze fünf und sechs gesegelt. Ein noch besseres Ergebnis verpassten die beiden Power-Duos im Medaillenrennen am Samstag: Im Finale der besten zehn EM-Crews erreichten die GER-Boote das Ziel mit den Rängen acht und neun.

Ein Massenfrühstart und der Rückruf hatten Simon Diesch und Anna Markfort den zunächst gelungenen Start ins Medaillenrennen verdorben. „Wir hatten von Anfang an gesagt, dass uns das Wichtigste eine Medaille ist. Deswegen sind wir auch voll auf Angriff gegangen“, berichtet Anna Markfort, die neben dem VSaW auch für den Joersfelder Segel-Club startet. „Wir haben im ersten Startversuch ein kleines Spielchen mit den Franzosen gespielt, das wir auch gewonnen haben. Der Start war aber ein Massenfrühstart, weshalb es danach einen zweiten gab. Da waren die Franzosen vorgewarnt und haben es uns nicht mehr ganz so leicht gemacht.“

Auch Theresa Löffler und Christopher Hoerr hatten sich fürs Medaillenrennen mehr vorgenommen als Rang neun. „Es lief in eher leichten Winden von sechs bis acht Knoten nicht ganz nach Plan“, sagt Steuerfrau Theresa Löffler. „Wir hatten gehofft, besser abzuschneiden, haben uns am Start aber schon etwas in der Mitte eingebaut und sind dann von dort nicht mehr richtig gut ins Rennen reingekommen.“

Schwacher Auftakt, starke Aufholjagd

Diesch/Markfort und Löffler/Hoerr hatten die EM mit einem ungewöhnlich schwachen ersten Tag und jeweils drei zweistelligen Resultaten eröffnet, bevor sie danach Tag für Tag vorrückten. „Der erste Tag war mit sehr unbeständigen und leichten Winden einfach schwierig. Eine Gewitterzelle über Land beeinflusste die Seebrise, dementsprechend war der Wind unvorhersehbar“, sagte Christopher Hoerr zur Halbzeit der EM. „Wir haben unser Können genau wie andere starke Teams an dem Tag nicht auf den Kurs bringen können.“

Im weiteren WM-Verlauf schaffte es das Team nach Aussage von Theresa Löffler „einen klaren Kopf und den Fokus zu behalten“. Mit dem sechsten Platz im Gesamtklassement ist das Team zufrieden und freut sich über das erste gemeinsame Top-Ten-Ergebnis bei einer Europameisterschaft.
„Nach dem schweren ersten Tag die Leiter wieder hochzuklettern, einen guten Kampf zu liefern und am Ende noch eine Medaillenchance zu haben, das war eine wirklich gute und konzentrierte Leistung der beiden Crews“, sagte 470er-Mixed-Coach Steve Lovegrove. „Natürlich ist es am Ende immer etwas enttäuschend, eine Medaillenchance zu haben, sie dann aber nicht zu bekommen, doch das liegt in der Natur des Sports. Beide Crews haben vieles von dem gut ausgeführt, woran wir arbeiten. Damit bin ich sehr zufrieden.“

Saisonhöhepunkt 470er-Mixed-Weltmeisterschaft im Juni

Bereits in weniger als einem Monat trifft sich die Weltelite der olympischen 470er-Mixed-Klasse wieder. Vom 6. bis zum 14. Juni findet im polnischen Gdynia die Weltmeisterschaft statt. Vor diesem Saisonhighlight haben die Teams 14 Tage Pause, bevor sie bereits eine Woche vor der WM zum Vortraining nach Polen reisen.

EM-Gold sicherte sich das spanische Duo Jordi Xammar und Marta Cardona, Silber und Bronze gingen an Martin Wrigley/Bettine Harris (Großbritannien) und Matisse Pacaud/Lucie de Gennes (Frankreich). Die Endergebnisse der 470er-Mixed Europameisterschaft 2025 sind auf dieser Seite zusammengefasst.

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